Einsatzberichte 2018

7. August - TH Menschenrettung aus Tiefe Y
Am Abend wurden wir gegen kurz nach 22 Uhr zu einer Menschenrettung nach Kirchdorf gerufen. Ein Kind war in einem morastigen Dorfteich eingesunken und war bereits bis zur Brust im Schlamm stecken geblieben. An der Einsatzstelle stellten wir mittels Leiterteilen der Steckleiter zuerst eine Verbindung zum Kind her. Ein Trupp konnte somit zu dem Jungen vordringen. Wir sicherten den Trupp und auch das Kind mittels Rettungsleine ab und begannen das Freigraben mit zwei Spaten und teilweise auch mit bloßen Händen.
Im unmittelbaren Bereich konnte auch nur dieser Trupp arbeiten, da die Gefahr des Einsinkens auch für alle anderen Beteiligten bestand. Nach gut 15 Minuten gelang es, den Jungen aus seiner misslichen Lage zu befreien. Eine RTW Besatzung kümmerte sich kurzfristig um den augenscheinlich unverletzten Patienten. Somit konnte der Einsatz dann nach Reinigung des Materials beendet werden. Im Einsatz unsere Wehr mit 3 Fahrzeugen, ein RTW und die Polizei.


(Foto: Goldenstein KFV Aurich)


30. Juli - Notfalltüröffnung
Zu einem zweiten Einsatz wurden wir am heutigen Tage gegen kurz nach 16 Uhr wegen einer Notfalltüröffnung nach Extum gerufen. Vor Ort hatte ein Kleinkind seine Mutter ausgesperrt und das Kind war völlig unbeaufsichtigt in der Wohnung, in der sich auch ein Pool befand. Die ausgerückte Besatzung des LF 10-10 brauchte vor Ort aber nicht mehr tätig werden, da der eingetroffene Vater die Tür gewaltsam öffnen konnte. Somit konnte auch dieser Einsatz recht schnell beendet werden.
Text: Heiko Lindemann


30. Juli - Nachlöscharbeiten Rundballen
In den Mittagsstunden, gegen kurz nach 12 Uhr, entdeckte eine Anwohnerin erneut einige Glutnester und Glimmstellen am letzten Brandort im Bereich Rahester Hellmer. Bereits am Sonntagmorgen waren hier rund 90 Rundballen in Brand geraten. Die Leitstelle alarmierte die Ortsfeuerwehr Haxtum zu Nachlöscharbeiten. Vor Ort wurden die Heuschichten mit Hilfe eines Landwirts noch mal gewendet. Mit rund 4.000 Litern Wasser löschten die Einsatzkräfte die Glutnester ab.
Aufgrund der hohen Außentemperaturen wurde seitens der Einsatzleitung eine Bekleidungserleichterung angeordnet um Hitzeerschöpfungen der eingesetzten Kräfte zu vermeiden.
Der Einsatz konnte dann nach 2 Stunden beendet werden.


Text: Heiko Lindemann, Foto: Feuerwehr Haxtum


29 Juli - Brand Rundballen
Am frühen Sonntagmorgen bemerkte ein Autofahrer, der auf der Kirchdorfer Straße unterwegs war, einen Feuerschein und eine sehr starke Rauchentwicklung in Richtung Fahne.
Da der Autofahrer nur eine ungefähre Richtung der Einsatzstelle angeben konnte, wurden deshalb gegen kurz vor 5 die Feuerwehren aus Ochtelbur und Ihlowerfehn zu einem Erkundungseinsatz alarmiert.
Am Einsatzort eingetroffen konnte dann schnell festgestellt werden, das es sich um etwa 90 brennende Rundballen handelte.
Die Wasserversorgung musste über eine lange Strecke von etwa 700 Metern aufgebaut werden. Durch den geringen Druck im Trinkwassernetz aufgrund der langen Trockenperiode, konnte die benötigte Wassermenge alleine durch Hydranten nicht sichergestellt werden.
Deshalb wurden zusätzlich für den Wassertransport die Tanklöschfahrzeuge aus Riepe und Weene nachalarmiert. 
Im Pendelverkehr wurde dann mit den insgesamt vier Tanklöschfahrzeugen die Einsatzstelle zusätzlich mit Wasser versorgt.
Da die Rundballen bereits auf dem Feld gestapelt waren, mussten diese zum ablöschen auseinander gezogen werden. Hierzu wurde vom Bauhof der Gemeinde Ihlow ein Radbagger angefordert, der kurze Zeit später am Einsatzort eintraf und mit dem verteilen der Rundballen begann.
Da die gewünschte Löschwirkung dennoch ausblieb, angrenzende Weide- und Strohflächen aber nicht mehr gefährdet waren, wurden die Feuerwehren aus Haxtum und Walle zur weiteren Unterstützung alarmiert. Zusätzlich wurde ein Lohnunternehmen beauftragt, mit mehreren Güllefässern Wasser aus dem Ems-Jade-Kanal auf dem mittlerweile vom Bagger verteilten Heu zu verteilen. 
Die Feuerwehr Walle setzte schließlich Netzwasser ein, welches die Oberflächenspannung des teilweise noch gepressten Heu auflöste, um ein besseres eindringen des Wassers zu ermöglichen und so ein erneutes aufflammen zu vermeiden. 
Nach weiterem ablöschen und kontrollieren der Einsatzstelle mithilfe einer Wärmebildkamera, konnte der Einsatz beendet werden und die Einsatzstelle gegen 12:45 Uhr von den letzten Einsatzkräften verlassen werden.
Der Küchenzug aus Ihlowerfehn versorgte die Einsatzkräfte bis zum Eintreffen des Verpflegungszuges aus Middels mit warmen und kalten Getränken.
Im Einsatz waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr, eine Streifenwagenbesatzung der Polizei, ein Lohnunternehmen und der Bauhof der Gemeimde Ihlow. Alarmierung der ersten Einsatzkräfte war gegen 4:57 Uhr und der Einsatz zog sich bis etwa 12:45 Uhr hin.


Foto und Text: Pascal Coordes


28. Juli - Feuer Wohngebäude Y
Am frühen Morgen gegen 06.40 Uhr wurden wir zur nachbarschaftlichen Löschhilfe in die Auricher Innenstadt  gerufen. Vor Ort brannte der Dachstuhl eines Reihenendhauses an der Leerer Landstrasse. Die Ortsfeuerwehr Aurich war bereits kurze Zeit zuvor alarmiert worden und hatte bereits erste wirksame Löschmassnahmen getätigt. Das Feuer war von dem Bereich einer Terasse aus entstanden und hatte dann auch auf das Gebäude übergegriffen. Vorsorglich wurden alle Bewohner des gesamten Reihenhauses evakuiert um eine weitere Gefahr auszuschließen. Das DRK Aurich war ebenfalls vor Ort und musste einen Kameraden aufgrund eines Erschöpfungszustands betreuen. Unsere Aufgabe bestand darin Atemschutzgeräteträger zu stellen, um genügend Personalreserve vorzuhalten. Das Feuer konnte dann recht zügig abgelöscht werden und somit ein weit größerer Schaden verhindert werden. Im Einsatz waren insgesamt ca. 40 Kameraden der Wehren Aurich und Haxtum, sowie das DRK und des Rettungsdienstes des LK Aurich.



20. Juli - Flächenbrand
In der Nacht zum Freitag wurden wir zusammen mit der Ortsfeuerwehr Walle zu einem Flächenbrand nach Extum gerufen. Im Böschungsbereich der "Alten Ehe" brannte eine kleine Fläche von knapp 10 qm. Das Feuer konnte in kurzer Zeit gelöscht werden und das ausgerückte LF die Einsatzstelle wieder verlassen.


8. Juli - TH Menschenrettung Y aus Wasser
Am späten Abend wurde ein Notruf abgesetzt, in dem es hieß, dass sich eine hilflose Person im Wasser befände. Daraufhin wurden wir zusammen mit den Ortsfeuerwehren Aurich und Sandhorst, dem DLRG und einem RTW und NEF alarmiert.
Zum Glück konnte die Person schnell aus dem Wasser gerettet werden, sodass wir noch auf der Anfahrt den Einsatz abbrechen und umdrehen konnten.


24. Juni - Notfalltüröffnung
Am Sonntagabend wurde die Feuerwehr Haxtum um 20:15 Uhr zu einer Notfalltüröffnung in den Auricher Ortsteil Extum gerufen.
Zwei Minuten nach der Alarmierung konnt der Einsatz erfreulicherweise abgebrochn werden. Ein Eingreifen seitens der Feuerwehr war nicht mehr notwendig.
Text von Sven Janssen


31. Mai - Schuppenbrand
In Extum bemerkten Nachbarn in der Extumer Gaste einen Schuppenbrand. Deshalb wurden wir um 16:28 Uhr zum zweiten Mal heute alarmiert.
Mehrere Mülltonnen und ein Komposthaufen unter einem Holzanbau brannten aus ungeklärter Ursache. Ein Übergreifen auf den sich direkt nebenan befindlichen Schuppen konnte verhindert werden.
Mit der Wärmebildkamera kontrollierten wir den Schuppen und den Holzanbau auf eventuelle Glutnester.
Relativ schnell konnten wir "Feuer aus" melden.
Nach gut 30 Minuten konnten wir wieder abrücken.
Mit im Einsatz waren außerdem der ELW aus Aurich und das DRK Aurich.



31. Mai - Nachbarschaftliche Löschhilfe, Gebäudebrand
Gegen 1:30 Uhr wurde die Feuerwehr Aurich zu einem Zimmerbrand in die Kirchdorfer Straße alarmiert. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte gingen sofort unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung vor. Aufgrund der erheblichen Flammenbildung und der Menschenrettung wurden die Feuerwehr Walle und wir um 1:50 Uhr hinzualarmiert. Insgesamt wurden 12 Atemschutztrupps eingesetzt, wovon wir 4 Trupps stellen konnten.
Die Bewohnerin des Hauses und die Bewohner des Haupthauses konnten sich vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus dem Gebäude retten. Eine weitere Person konnte nur noch tot von der Feuerwehr geborgen werden.
Mehrere Feuerwehrangehörige mussten durch den DRK Aurich aufgrund der hohen Anstrengung mit zuckerhaltigen Lebensmitteln versorgt werden. Zusätzlich wurde der Feuerwehrverpflegungszug aus Middels hinzugezogen, um die Einsatzkräfte mit Getränken zu versorgen.
Das Feuer war um 3:00 Uhr unter Kontrolle und um 4:15 Uhr konnte "Feuer aus" gemeldet werden.
Das letzte Einsatzfahrzeug hat um 5:15 Uhr den Einsatzort verlassen.


23. Mai - BMA
In der Nacht gegen 2:25 Uhr wurden wir zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage eines privaten Einfamilienhauses an den Grünen Weg alarmiert. Der Alarm war zuvor bei einer Fernüberwachung aufgelaufen. Vor Ort konnten wir von außen keine Feststellungen auf ein Brandereignis machen. Ein Zugang zum Gebäude war leider nicht möglich. Nach Rücksprache mit der Polizei konnten wir die Einsatzstelle dann zügig wieder verlassen.



15. Mai - Feuer Betriebsgebäude
Am Nachmittag gegen kurz nach 14 Uhr wurden wir zusammen mit der Ortsfeuerwehr Wiesens zur nachbarschaftlichen Löschhilfe nach Schirum in das Industriegebiet Aurich-Süd gerufen. Dort war bei einem Autoverwertungsbetrieb ein PKW in der Halle in Brand
geraten. Das Feuer dehnte sich sehr schnell auch auf den restlichen Teil der Halle aus. Es kam zu einer massiven Rauchentwicklung, die bereits aus größerer Ferne hin sichtbar war. Der zuständigen Wehr Aurich gelang es, das Feuer mittels Wasserwerfer und zwei Atemschutztrupps einzudämmen. Kurze Zeit später wurden auch die Ortsfeuerwehren Walle, Wallinghausen und Sandhorst nachalarmiert, um auch genügend Atemschutzgeräteträger vorzuhalten. Die weitere Ausbreitung konnte somit durch den umsichtigen Einsatz und des ausreichenden Personaleinsatzes verhindert werden. Unsere Aufgabe bestand darin eine Wasserversorgung mittels Tanklöschfahrzeug vorzuhalten und die Auricher Kameraden mit Atemschutzgeräteträgern zu unterstützen. Im Einsatz ebenfalls der Einsatzleitwagen 2 und Gerätewagen Logistik/Verpflegung der Ortsfeuerwehr Middels. Zur sanitätsdienstlichen Absicherung der Einsatzkräfte war auch das DRK Aurich vor Ort. Gegen 16.15 Uhr konnten wir mit allen Fahrzeugen wieder einrücken.





5. Mai - Dachstuhlbrand
In der Nacht gegen kurz nach 2 Uhr wurden wir zur nachbarlichen Löschhilfe nach Aurich alarmiert. Der Dachstuhl eines großen Einfamilienhauses in der Bgm.-Schwiening Straße brannte in voller Ausdehnung. Vor Ort hatte die örtlich zuständige Wehr Aurich bereits mit den Löschmassnahmen begonnen. Unsere Aufgabe bestand darin eine weitere Löschwasserversorgung von der nahe gelegenen Emder Strasse aufzubauen und die Auricher Kräfte mit Atemschutzgeräteträgern zu unterstützen. Nur kurze Zeit später wurde auch die Ortsfeuerwehr Walle zur Unterstützung nachalarmiert. Die Löschmaßnahmen gestalteten sich als sehr umfangreich und dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Ebenfalls im Einsatz der Einsatzleitwagen 2 und Gerätewagen Logsitik/Verpflegung aus Middels und das DRK Aurich. Der Dachstuhl des Hauses wurde nahezu vollständig zerstört und die Schadenssumme beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca.100.000 Euro.






10. April - BMA
Am Mittwochmittag wurde die Feuerwehr Haxtum sowie der Einsatzleitwagen aus Aurich um 12:16 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in den Dreekmap alarmiert.
Die Feuerwehr, die mit zwei Fahrzeugen ausgerückt war, konnte verkohlte Brötchen als Ursache für die Auslösung des Feueralarms feststellen. Die Brandmeldeanlage hat ordnungsgemäß ausgelöst.
Der Einsatz der Feuerwehr konnte nach 30 Minuten beendet werden.
Text von Sven Janssen


29. März - BMA
Am Vormittag wurden wir zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage eines Verbrauchermarktes nach Extum alarmiert.
Vor Ort konnte kein erkennbarer Grund für das Auslösen des Alarms festgestellt werden. Somit konnten wir zügig wieder 
abrücken.


18. März
Zu einem weiteren Einsatz wurden wir am Abend erneut nach Kirchdorf alarmiert. Im Maisweg war ein Baum umgestürzt und musste beseitigt werden. Auch hier wurde das Hindernis mittels Säge zerlegt und der Weg nach kurzer Zeit wieder frei gegeben.




18. März - Baumbeseitigung
Am Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr Haxtum zu ihrem zweiten Einsatz an diesem Wochenende, in die Kirchdorfer Straße gerufen. Es handelte sich um die gleiche Anschrift wie bereits am Sonnabend. Jedoch galt es eine neue Gefahr zu beseitigen. Ein weiterer Baum war in eine sehr bedrohliche Schräglage geraten und drohte auf die Straße zu stürzen. Somit bestand eine erhebliche Gefahr, für den öffentlichen Verkehr.
Um sichere Motorsägenarbeiten durchführen zu können, wurde die Kirchdorfer Straße erneut kurzfristig gesperrt und der in Schräglage geratene Baum, konnte erfolgreich beseitigt werden.
Die Straßensperrung wurde nach dem die Gefahr beseitigt wurde, wieder aufgehoben.

(Text von Sven Janssen)




17. März - Baumbeseitigung
Auf Grund von starken Sturmböen aus östlicher Richtung war am Abend eine Tanne an der Kirchdorfer Straße in bedrohliche Schräglage geraten und drohte auf die Straße zu stürzen. Mit Unterstützung der Polizei sperrten wir die Kirchdorfer Straße kurzzeitig und beseitigten die Tanne mittels Motorsäge. Die Straße konnte somit nach kurzer Zeit wieder frei gegeben werden.


3. März - BMA
Am Morgen gegen 7:47 Uhr wurden wir zur ausgelösten Bandmeldeanlage eines Autohauses an die Emder Straße alarmiert. Vor Ort konnte ein Täuschungsalarm durch Autoabgase festgestellt werden.


27. Januar - Ölspur
Am Nachmittag wurden wir zu einer Ölspur alarmiert. Die Spur führte von einem Tankstellengelände an der Oldersumer Straße bis in die Straße Knoopsland. Ursächlich war hierfür ein Defekt an einem Pkw.
Einige Gefahrpunkte streuten wir mit Ölbindemittel ab und sicherten diese.
Für die komplette Beseitigung wurde eine Spezialfirma gerufen.
Nach gut einer Stunde konnten wir wieder einrücken.


7. Januar - Rundballenbrand
In der Nacht zum Sonntag wurden wir zu unserem ersten Einsatz in diesem Jahr nach Extum gerufen. Auf dem Außengelände einer Bäckerei am Kreisel Dreekamp/Extumer Weg brannten Rundballen, die zu Werbezwecken aufeinander gestapelt waren. Die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs konnte diese mittels Schnellangriffseinrichtung zügig ablöschen. Nach kurzer Zeit konnten beide Löschfahrzeuge die Einsatzstelle wieder verlassen.