Einsatzberichte 2020


07. Juli – Abgeplatzter Wasserschlauch ruft Feuerwehr auf den Plan
Am Dienstagabend wurden wir gegen 19 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage eines Verbrauchermarktes  an den Dreekamp nach Extum gerufen.
Vor Ort konnte nach kurzer Erkundung ein abgeplatzter Wasserschlauch als Ursache für einen Fehlalarm festgestellt werden. Somit konnte unser ausgerücktes Tanklöschfahrzeug zügig wieder abrücken und den Einsatz beenden.

Text & Bild: Heiko Lindemann
27. Juni – Mehrere Sturmeinsätze
Gegen 16 Uhr wurden wir zu einem Sturmschaden in den Middelburger Weg gerufen. Vor Ort war ein Ast aus einer Eiche gebrochen und drohte auf die Straße zu fallen. Mit der angeforderten Drehleiter der Ortsfeuerwehr Aurich wurde die Gefahr beseitigt. Zeitgleich wurde unsere Besatzung des Tanklöschfahrzeuges in die Oldersumer Straße beordert. Dort war die Straße überflutet. Nach öffnen der Schachtdeckel wurde auch hier Abhilfe geschaffen. Kurze Zeit später wurden zwei weitere Einsätze im Bereich Haxtumerfeld und in der Straße Westerkamp gemeldet. Zum einen war ein größerer Baum entwurzelt, der einen großen Krater am Straßenrand hinterließ. Absicherungsmaßnahmen wurden getroffen. In der Straße Westerkamp wurden abgebrochene Äste über einem Gehweg entfernt. Danach folgten zwei weitere Einsätze im Rahestermoor. Zum einen wurden auf die Straße ragende Äste eines umgestürzten Baumes entfernt. An der anderen Einsatzstelle waren zwei kapitale Bäume entwurzelt und versperrten die Fahrbahn. Auch Äste einer weiteren Eiche waren in 10 m Höhe abgebrochen und drohten abzustürzen. Auch hier wurde die Drehleiter der Feuerwehr Aurich erforderlich. Nach knapp 3 Stunden konnten wir alle Einsätze abschließen und wieder einrücken.

 
 
Text: Heiko Lindemann, Bilder: Feuerwehr Haxtum


21. Mai – Feueralarm im Autohaus
Am frühen Nachmittag des Himmelfahrtstages wurden wir zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage eines Autohauses an die Emder Straße alarmiert. Nachdem ein Verantwortlicher des Autohauses eingetroffen war, konnte eine entsprechende Erkundung im Gebäude durchgeführt werden. Ein Feuer konnte allerdings nicht festgestellt werden. Somit konnte das ausgerückte Tanklöschfahrzeug zeitnah wieder abrücken und der Einsatz beendet werden.


Text: Heiko Lindemann, Bild: Manu Rieken

11. Mai – Großbrand in einer Inobhutnahmestelle des Landkreises Aurich verhindert
Am Montagabend wurde eine Streifenwagenbesatzung der Polizei auf einen Brand in Haxtum aufmerksam. Um 19.46 Uhr wurden wir und die Feuerwehr Aurich zu einem Schuppenbrand nach Haxtum in die Johannes-Diekhoff-Straße alarmiert.
Die ersteintreffenden Einsatzkräfte fanden einen in Vollbrand stehenden Schuppen vor. Durch den recht kräftigen Wind, der die Flammenbildung stärkte, stellten die Flammen der nur einige Meter entfernt sich befindliche "Koje", eine Inobhutnahmestelle des Landkreises Aurich eine große Gefahr dar.
Unter Atemschutz wurde umgehend ein Löschangriff und eine Riegelstellung mit je einem Rohr vorgenommen. Die Ausbreitung auf das aktuell mit sechs Kindern und einem ständigen sich vor Ort befindlichen Betreuer bewohnte Gebäude konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden. Die Kinder und die Betreuung selbst hatten von der Gefahrensituation nichts mitbekommen. Das Feuer ließ eine doppelglasiges Fenster von außen zerborsten und nahm die Außenhaut des Gebäudes in Mitleidenschaft. Im Verlauf des Einsatzes wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um die Außenhaut des Gebäudes auf Glutnester zu kontrollieren. Weiterhin verbrannte die Rasenfläche zwischen dem brennenden Schuppen und dem Hauptgebäude. Das Feuer konnte relativ zügig unter Kontrolle gebracht werden. Brandgeruch, der in das Gebäude gezogen war, wurde mittels Hochleistungslüfter aus dem Gebäude geblasen. Alle Kinder und die Betreuung konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Nach rund 45 Minuten konnte das Feuer gelöscht werden. Um 21.15 Uhr konnten die letzten der rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr die Einsatzstelle verlassen und die Einsatzbereitschaft aller Gerätschaften wiederherstellen. Durch das schnelle Handeln der Feuerwehr konnte sichergestellt werden, dass keine giftigen Gase in das Gebäude gezogen sind und somit eine Bleibe der sechs Kinder sichergestellt ist.
Im Einsatz befand sich die Feuerwehr mit rund 40 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen, das DRK und die Polizei.


Text: Sven Janssen, Bilder: Sven Janssen, Daniel Gerock & Thomas Riekert

26. April– Mehrere tausend Liter Löschwasser zum Löschen notwendig

Am frühen Sonntagmorgen gegen 4.20 Uhr wurde der Leitstelle Ostfriesland ein vermutlich brennendes Osterfeuer am Krummackerweg in Extum gemeldet.
Zur Erkundung wurde unser Ortsbrandmeister informiert. Es wurde dann im Verlauf eine Kleingruppe unserer Ortsfeuerwehr alarmiert um das Feuer zu löschen. Vor Ort konnte dann auch Sperrmüll in dem Feuerhaufen festgestellt werden. Mit mehreren tausend Litern Wasser des eingesetzten Tanklöschfahrzeuges konnte das Feuer nach mehr als 2 Stunden gelöscht werden.
Zur Unterstützung wurde auch der zuständige Landwirt mit entsprechendem Gerät angefordert. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. 


 
Text & Bilder: Heiko Lindemann

23. April– Tierrettung in Extum
Am Donnerstagvormittag wurde unser Ortsbrandmeister vom Ortsbrandmeister der Feuerwehr Aurich informiert, dass sich in Extum ein Reh in misslicher Lage befand.
Um uns als Einsatzkräfte und andere in dieser Situation zu schützen, alarmierte unser Ortsbrandmeister um 10 Uhr bewusst wenige Kräfte telefonisch.
Als wir die Einsatzstelle im Breiweg erreichten, steckte ein Reh im Zaun auf dem Gelände einer hiesigen Gärtnerei fest. Mit einfachsten technischen Rettungsmitteln vom Löschgruppenfahrzeug wurde das schwerverletzte Reh unter Leitung unseres stellvertretenden Ortsbrandmeisters befreit und an den stellvertretenden Jäger übergeben. Das sich betriebsbereit gemeldete Tanklöschfahrzeug wurde an der Einsatzstelle nicht mehr benötigt und konnte somit den Einsatz abbrechen.
Nach rund 75 Minuten konnte der Feuerwehreinsatz beendet werden.
Text: Sven Janssen

12. April– Schnelle Löschmaßnahmen der Feuerwehr verhindern Schlimmeres
Am Ostersonntag Mittag wurden wir um 12:10 Uhr zu einem gemeldeten Feuer nach Extum in die Meedlandsreihe gerufen. Die Besatzung de ausgerückten Tanklöschfahrzeuges konnte im hinteren Gartenbreich eines Wohnhauses den Brand von Holzlatten und Abfall feststellen. Das Feuer hatte sich bereits auf ein kleines Gartenhaus ausgedehnt. Zwei Trupps unter Atemschutz konnte das Feuer mittels einem C-Rohr zügig löschen. Die Nachlöscharbeiten zogen sich in die Länge, da das Brandgut auseinandergezogen werden musste. Zur Löschwasserversorgung wurden die Tanks beider Löschfahrzeuge und ein Unterflurhydrant genutzt. Nach einer guten Stunde rückten wir wieder ein und stellten die Einsatzbereitschaft der Gerätschaften wieder her.


Text & Bilder: Heiko Lindemann

9. Februar – Sturmtief "Sabine" verursacht drei Einsätze

Am Sonntag bescherte uns das Sturmtief "Sabine" drei Einsätze. Zu unserem ersten Einsatz wurden wir am Sonntagmittag um 12.50 Uhr alarmiert. An der Oldersumer Straße in Haxtum hatte ein Baum nachgegeben und war auf einem Transporter zu liegen gekommen. Nachdem wir diesen Einsatz abgearbeitet hatten, wurden wir um 14.06 Uhr per Meldeempfänger zum zweiten Einsatz in die Straße Zum Schirumer Leegmoor in Schirum gerufen. Dort wurde das Flachdach eines Nebengebäudes durch den Sturm hochgewirbelt. Gemeinsam mit der Drehleiter der Feuerwehr Aurich wurde dieser Einsatz abgearbeitet.

Gegen 20.30 Uhr wurde unser Ortsbrandmeister darüber in Kenntnis gesetzt, dass an der Straße Schirumerfeld ein Ast abgebrochen war. Mithilfe unseres Hochentasters konnte die Gefahr relativ schnell beseitigt werden.


Text: Sven Janssen, Bilder: Heiko Lindemann


15. Januar – PKW-Brand auf Parkplatz einer Firma
Am Mittwochvormittag um 8.37 Uhr wurde bei der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland ein Notruf abgesetzt. Auf dem Parkplatz einer ortsansässig Firma am Dreekamp in Extum wurde ein brennendes Fahrzeug gemeldet.
Mitarbeiter der Firma machten einen Arbeitskollegen darauf aufmerksam, dass sein Fahrzeug auf dem Parkplatz brennen wurde. Daraufhin wurden wir gemäß Alarm- und Ausrückeordnung auf den Plan gerufen. Weitere Mitarbeiter des Unternehmens wurden zeitgleich aufgesucht, damit Sie ihre Fahrzeuge, die auf den umliegenden Parkplätzen abgestellt waren aus dem Gefahrenbereich fuhren. Wenige Minuten nach der Alarmierung rückten wir mit drei Fahrzeugen zu dem Brandeinsatz aus.
Mittels Feuerlöscher wurde von den Mitarbeitern bereits erste Löschmaßnahmen durchgeführt. Bei Ankunft der Besatzung des Tanklöschfahrzeuges brannte der Motorraum bereits in voller Ausdehnung. Im Fußbereich hatten sich die ersten Flammen bereits in den Innenraum des Fahrzeuges vorgefressen.
Zur Brandbekämpfung setzten wir die Schnellangriffseinrichtung ein und verhinderten das weitere Ausbreiten des Feuers im Innenraum des Fahrzeuges. Mit technischem Rettungsgerät wurde die Motorhaube geöffnet, um eins endgültigen Ablöschens des Feuers zu erwirken. Weiterhin wurde die Wärmebildkamera eingesetzt, um auch dies restlichen Glutnester ausfindig zu machen.
Die Batterie des Fahrzeuges wurde sicherheitshalber abgeklemmt.
Neben der Feuerwehr war auch die Polizei im Einsatz. 


Text & Bilder: Sven Janssen


8. Januar – PKW-Brand auf Gelände eines Autohauses
Am Mittwochmittag um kurz vor 12 Uhr wurde bei der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland ein Notruf abgesetzt. Auf dem Gelände eines Autohauses an der Emder Straße in Aurich wurde ein brennendes Fahrzeug gemeldet.
Um 11.57 Uhr wurde wir daraufhin  an die besagte Einsatzstelle alarmiert. Binnen weniger Minuten rückten wir mit drei Fahrzeugen zu dem Brandeinsatz aus.
Mittels Feuerlöscher wurde von den Mitarbeitern des Autohauses bereits wirksame Löschmaßnahmen durchgeführt. Das Feuer, dass sich im Motorraum des Fahrzeuges befand, konnte soweit abgelöscht werden, sodass wir nur noch Nachlöscharbeiten durchführen mussten. Mit der Wärmebildkamera wurde das Fahrzeug auf weitere Glutnester abgesucht. Die Batterie des Fahrzeuges wurde sicherheitshalber abgeklemmt.
Um das Abfließen des kontaminierten Löschwassers in umliegende Gullys zu verhinden, wurden diese von uns entsprechend abgedichtet.
Neben uns war auch die Polizei im Einsatz.


Text & Bild: Sven Janssen

2. Januar – Schornsteinbrand in Haxtumerfeld

Zu unserem Einsatz in diesem Jahr wurden wir am späten Donnerstagabend in den Dierschlootweg ins Haxtumerfeld gerufen. Dort hatte der Bewohner eines Einfamilienhauses seltsame Geräusche aus einem Abluftrohr seines Kamins bemerkt und den Notruf gewählt.
Ebenfalls kam zu einer starken Rauchentwicklung aus dem Schornstein. Vor Ort konnten wir eine Glutbildung im Revisionsschacht entfernt werden. Ein hinzugezogener Schornsteinfeger reinigte entspechende Schächte und Rohre und konnte somit die Gefahr beseitigen. Nach einer halben Stunde konnten wir mit unseren zwei Löschfahrzeugen wieder abrücken.

Text: Heiko Lindemann