Einsatzberichte 2019


6. August – Radfahrer entdecken Heckenbrand

Am Dienstvormittag ist aufmerksamen Radfahrern in der Auricher Ortschaft Schirumer Leegmoor ein Heckenbrand aufgefallen. Umgehend informierten diese den Eigentümer und setzten einen Notruf ab.
Gegen 9.15 Uhr wurden wir mit der Feuerwehr Aurich von der Kooperativen Regionalleitstelle Ostfriesland in die Straße zum Schirumer Leegmoor alarmiert. Der Eigentümer hatte bereits erfolgreich eigene Löschmaßnahmen durchgeführt, sodass sich unsere Aufgabe auf die Kontrolle nach restlichen Glutnestern der rund 4 qm abgebrannten Wallhecke beschränlte.

Durch die aufmerksamen Radfahrer und dem schnellen Handeln der Eigentümer konnte das Übergreifen des Feuers auf ein sich in der Nähe befindlicher Carpot verhindert werden.  
Text: Sven Janssen

24. Juli – Mähdrescher setzt Moorboden und Wald in Brand

Am Mittwochnachmittag ist in der Ortschaft Fahne in der Gemeinde Ihlow (LK Aurich) ein Mähdrescher in Brand geraten. Die Feuerwehren Ochtelbur und Ihlowerfehn wurden somit um 16:17 Uhr alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine Rauchsäule kilometerweit zu sehen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, wurde festgestellt, dass sich das Feuer vom Mähdrescher auf der bearbeiteten Wiese und in ein Waldstück ausgebreitet hatte. Es kam zu einer raschen Brandausbreitung aufgrund der hohen Temperaturen von über 35 Grad und der herrschenden Trockenheit. Mehrere hundert Quadratmeter Fläche standen in Flammen. Es wurden umgehend die weiteren Feuerwehren der Gemeinde Ihlow alarmiert, die Feuerwehr Haxtum, sowie der Schlauchwagen der Feuerwehr Walle mit über 2000 Metern Schlauch, das Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Aurich und der Feuerwehr Sandhorst. Zur Einsatzkoordinierung wurde der Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Aurich aus Middels hinzugezogen. Die Wasserversorgung musste über mehrere Kilometer erstellt werden. Die Tanklöschfahrzeuge fuhren im Pendelverkehr Wasser an die Einsatzstelle. Ein Lohnunternehmen hat mit Güllewagen und einem Tankwagen Wasser an den Brandherd gefahren. Aufgrund der hohen Hitze hat der Einsatzleiter den Verpflegungszug des Landkreises, bei der Feuerwehr Middels stationiert, zur Heranschaffung von Getränken alarmieren lassen, sowie das Deutsche Rote Kreuz mit der Schnelleinsatzgruppe Sanitätsdienst zur Absicherung der Einsatzkräfte. Dieses erwies sich als sehr hilfreich, da zwei Einsatzkräfte unter einer Hitzeerschöpfung litten. Anwohner brachten den Einsatzkräften Wasser, bis der Verpflegungszug eingetroffen war. Um 18:15 Uhr wurde "Feuer unter Kontrolle" vermeldet.

Da sich das Feuer bis zu 40 Zentimeter in den Moorboden eingefressen hatte, wurde das Feuer stark bewässert. Die Feuerwehr konnte um 19:35 Uhr "Feuer aus" vermelden. Der Einsatz wird jedoch noch einige Stunden andauern, da der Moorboden beobachtet wird und es somit zu keiner neuen Brandausbreitung kommt.

Rund 80 Einsatzkräfte mit 17 Fahrzeugen der Feuerwehr, das DRK, der Rettungsdienst des Landkreises Aurich und die Polizei, sowie die Untere Wasserbehörde befanden sich im Einsatz.
Text & Bilder: Manuel Goldenstein



 

16. Juli – Sitzgarnitur brennt auf Schulgelände

Um 19.29 Uhr wurden wir zu einem Brand auf dem Gelände der Schule am Extumer Weg in Extum alarmiert. Aufmerksamen Nachbarn war eine Rauchentwicklung über dem Spielplatz aufgefallen und informierten umgehend die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland über den Notruf 112.
Mit dem Tanklöschfahrzeug waren wir rasch an der Einsatzstelle und fanden eine vor sich hin lodernde hölzerne Sitzgarnitur vor. Mit einem HiPress (Hochdruck-Feuerlöscher) wurde die Sitzgarnitur binnen weniger Minuten abgelöscht.
Ein weiteres sich im Feuerwehrhaus betriebsbereit gemeldetes Löschgruppenfahrzeug brauchte aufgrund der vorgefundenen Lage nicht mehr ausrücken.
Text & Bilder: Sven Janssen

 

 


5. Juli – Brennender Carport


Am späten Nachmittag wurden wir, der Einsatzleitwagen aus Aurich und das DRK Aurich mit dem Stichwort F_Garage zu einem Einsatz nach Extum alarmiert.
Der Mieter des Einsatzobjektes wurde durch Brandgeruch auf ein Feuer im Carport aufmerksam. Umgehend setzte er einen Notruf ab. Mit einem Gartenschlauch hatte der Mieter das Feuer, das bereits auf die Dachkonstruktion übergegriffen hatte, schon abgelöscht, sodass wir mit der Wärmebildkamera nur noch eine Kontrolle auf eventuelle Glutnester durchführen mussten. Weitere Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und DRK, die sich bereits auf der Anfahrt befanden oder betriebsbereit gemeldet hatten, konnten frühzeitig den Einsatz abbrechen.
Der Einsatz wurde nach rund 20 Minuten beendet.
Text & Bilder: Sven Janssen



7. Juni - Tragehilfe, später Heckenbrand

Zu zwei Einsätzen wurden wir heute innerhalb weniger Stunden gerufen.
Gegen 16:20 Uhr wurden wir zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. Ein Patient musste liegend durch ein enges Treppenhaus eines Wohnhauses transportiert werden. Mit einem Tragetuch und Muskelkraft gelang dieses ausgezeichnet. Somit konnte das ausgerückte Löschgruppenfahrzeug nach kurzer Zeit wieder den Standort anfahren.
Zum zweiten Einsatz rückten wir erneut nach Kirchdorf aus. Um 19.40 Uhr wurde eine brennende Hecke gemeldet. Bereits auf der Anfahrt unserer Kräfte zum Feuerwehrhaus konnten wir den Einsatz abbrechen, denn die Leitstelle teilte uns mit, dass der Anwohner das Feuer bereits selbstständig gelöscht hatte.
Text: Heiko Lindemann

 

17. Mai - BMA

Am frühen Morgen, gegen 6:23 Uhr, wurde die Feuerwehr Haxtum zur ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Gebäude eines Industriebetriebes nach Extum in den Dreekamp gerufen. Vor Ort wurde ein Täuschungsalarm durch ausgelöste Dämpfe festgestellt. Somit konnten wir rasch wieder abrücken.
Text: Heiko Lindemann

 

20. April - Heckenbrand

Am Abend wurden wir zu einem Heckenbrand nach Rahe alarmiert. Am besagten Einsatzort konnten wir keine Feststellungen treffen, nur dass in dem groben Bereich mehrere genehmigte Osterfeuer abgebrannt wurden. Somit konnten wir in kürzester Zeit wieder einrücken.
Text: Heiko Lindemann

17. März - Baumbeseitigung

Ein quer über die Straße liegender Baum war der Grund für einen Einsatz der Feuerwehr Haxtum. Eine Autofahrerin bemerkte in Extum auf der Straße „Zum Kiefmoor“ einen Baum, der die komplette Fahrbahn blockierte. Um 19:27 Uhr alarmierte daraufhin die kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland die Feuerwehr.
Gemeinsam mit den Anwohnern der Straße sicherte die Autofahrerin die Gefahrenstelle bis zum Eintreffen der Feuerwehr ab. Sie machten zudem andere Autofahrer frühzeitig aufmerksam. Die mit zwei Fahrzeugen angerückte Feuerwehr sicherte die gefährliche Einsatzstelle, die sich unmittelbar nach einer 90 Grad Kurve befand, mit auffallend-leuchtendem Absperrmaterial ab. Nachdem die Feuerwehr den umgestürzten Baum beseitigt und die Fahrbahn gereinigt hatten, konnte der Einsatz
nach rund 40 Minuten beendet werden. 
Text & Bild: Sven Janssen



22. Februar - Notfalltüröffnung

Am späten Vormittag wurde die Feuerwehr Haxtum zu einer technischen Hilfeleistung in die Extumer Gaste gerufen. Über die Kooperative Regionalleitstellte Ostfriesland forderte der Rettungsdienst des Landkreises Aurich die Unterstützung der Feuerwehr an, um Zugang zu einem Wohnhaus zu erlangen. Mit Ankunft des ausgerückten LFs konnte der Rettungsdienst sich selbst Zugang verschaffen. Das im Feuerwehrhaus bereitstehende TLF brauchte nicht mehr ausrücken. 
Neben der Feuerwehr Haxtum und dem Rettungsdienst war eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund im Einsatz.
Text: Sven Janssen

 

1. Januar - Schuppenbrand

Zum zweiten Einsatz innerhalb weniger Stunden am ersten Tag des neuen Jahres wurden wir am späten Abend nach Schirum gerufen. Dort stand ein teilweise hölzerner Schuppen (130 qm) in Vollbrand.  Bei Ankunft war das Feuer bereits, durch den starken Nordwestwind angetrieben, auf ein Nebengebäude, das teilweise als Garage genutzt wurde, übergesprungen.  Nur mit massivem Wassereinsatz und einer sogenannten Riegelstellung konnte verhindert werden, das auch das ehemalige landwirtschaftliche Gebäude, in dem mehrere Wohnungen untergebracht waren, in Brand geriet. Fensterscheiben des Gebäudes waren bereits durch Hitze zerborsten. Durch die Intensität des Feuers und des starken Windes wurde bereits auf Anfahrt die komplette Ortsfeuerwehr Aurich dazu geordert, um auch genügend Material und Atemschutzgeräteträger vorzuhalten. Die Wasserversorgung gestaltete sich anfangs etwas schwierig, da Löschwasserleitungen von zwei Unterflurhydranten aus mehreren hundert Metern Entfernung verlegt werden mussten. Im ebenfalls zerstörten Nebengebäude wurde die zentrale Heizungsanlage für das Hauptgebäude durch den Brand vernichtet. Die Gas- und Stromzufuhr wurde seitens des Netzbetreibers abgestellt, so dass die eingesetzten Trupps sicherer arbeiten konnten. Die Bewohner der Mietwohnungen des Haupthauses wurden aus dem Gebäude evakuiert. Ein Kamerad wurde bei den Löscharbeiten leicht am Bein verletzt und wurde mit einem RTW zur Kontrolle in eine Klink verbracht. Das Feuer war gegen 2.30 Uhr gelöscht, allerdings zogen sich die Nachlöscharbeiten und die Wiederherstellung von der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und Geräte noch einige Stunden hin. Im Einsatz befanden sich die Ortsfeuerwehren Haxtum und Aurich mit insgesamt neun Fahrzeugen, die Polizei Aurich und das DRK Aurich zur sanitätsdienstlichen Absicherung. 
Text & Bilder: Heiko Lindemann

 

1. Januar - BMA

Gegen kurz nach 19 Uhr wurden wir am ersten Tag des neuen Jahres zur ausgelösten Brandmeldeanlage eines Baumarktes an den Dreekamp nach Extum gerufen. Da das Gelände außerhalb der Betriebszeiten mit Schranken verschlossen ist, mussten wir diese mittels Schlüssel öffnen, um überhaupt an das vermeintliche Brandobjekt zu gelangen. Nach Erkundung des Gebäudes konnte ein Defekt der Sprinklerzentrale festgestellt werden. Durch dieses Problem wurde der Feueralarm ausgelöst. Ein Verantwortlicher des Marktes stellte die Anlage zurück und wir konnten die Einsatzstelle nach kurzer Zeit wieder verlassen.  
Text: Heiko Lindemann