Einsatzberichte 2021

19.Juni - Schuppen brennt vollständig nieder
In den frühen Morgenstunden, um kurz vor 6 Uhr wurde die Feuerwehr Haxtum und der Einsatzleitwagen 1 der Feuerwehr Aurich zu einem Schuppenbrand in den Auricher Ortsteil Kirchdorf gerufen. Vor Ort wurde ein kleiner hölzerner Schuppen in Vollbrand vorgefunden. Durch die unmittelbare Nähe zu einem Einfamilienhaus bestand am Anfang die Gefahr eines Übergreifens auf das Wohnhaus. Das Feuer wurde dann zügig mit einem C-Rohr abgelöscht. Zur Sicherheit wurden einige Dachziegeln des Hauses entfernt, um eine mögliche Brandentstehung mit der Wärmebildkamera festzustellen. Der Dachbereich wurde anschließend gekühlt, um die Temperaturen abzusenken. Eine Brandentstehung im Bereich des Hauses konnte somit verhindert werden. Der Schuppen wurde jedoch vom Feuer vollständig zerstört. Zur sanitätsdienstlichen Absicherung war ebenfalls die SEG Gruppe des DRK Aurich an der Einsatzstelle. Nach einer knappen Stunde konnte der Einsatz beendet werden. Zur Brandursache hat die Polizei Aurich die Ermittlungen aufgenommen.


Text & Bild: Heiko Lindemann


7.Juni - Rettungsdienst fordert Feuerwehr Haxtum zur Unterstützung an
Um 5.03 Uhr forderte am frühen Montagmorgen der Rettungsdienst des Landkreises Aurich uns zur Unterstützung an. Eine verschlossene Wohnungstür sollte in Haxtum in der Straße "Am Hogekamp" geöffnet werden. Wenige Minuten nach der Alarmierung konnte der Einsatz für die Feuerwehr abgebrochen werden - ein Eingreifen war nicht mehr notwendig.
Text: Sven Janssen


5.Juni - Brennendes Wohngebäude in Auricher Innenstadt - Dämmstoffe erschweren Löscharbeiten
In der Nacht zu Samstag bemerkten Passanten gegen 4 Uhr ein Feuer an der Kirchdorfer Straße in Aurich.
Aufgrund der Schilderungen des Anrufers alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland daraufhin die Feuerwehr Aurich mit dem Stichwort "Feuer Wohngebäude - Menschenleben in Gefahr".
Bei Ankunft der ersten Kräfte schlugen bereits Flammen aus den Fenstern im Erdgeschoss. Umgehend wurden mehrere Trupps unter Atemschutz eingesetzt, um die zu diesem Zeitpunkt noch als vermisst geltende Person ausfindig zu machen.
Aufgrund der massiven Hitzeentwicklung war ein rasches Vorankommen jedoch kaum möglich. Die verschiedenen Dämmstoffe, die in dem Altbau sowohl in Böden und Wänden als auch der gesamtem Dachkonstruktion nachträglich verbaut wurden, erschwerten die Menschenrettung sowie die Löscharbeiten erheblich, sodass sich das Feuer bis in den Dachstuhl des Gebäudes ausbreiten konnte.
Die im Innenangriff vorgehenden Trupps kontrollierten das Wohnhaus vollumfänglich und konnten glücklicherweise wenig später vermelden, dass sich definitiv keine Person im Gebäude befindet.
Aufgrund der kräftezehrenden Brandbekämpfung und dem ausfindig machen von Glutnestern wurden frühzeitig die Feuerwehren aus Haxtum, Walle, Wallinghausen und Wiesens nachalarmiert, um ein ausreichendes Pensum an Personal vorhalten zu können.
Für die Feuerwehr Aurich war der Einsatz an der Kirchdorfer Straße nach etwa fünfeinhalb Stunden beendet. Während der Löscharbeiten war diese voll gesperrt.
Ebenfalls vor Ort waren neben dem Rettungsdienst auch das THW, die Polizei und das DRK, welches während des Einsatzes die Erstversorgergung zweier leicht verletzter Einsatzkräfte sicherstellte.

 
Text & Bilder: Feuerwehr Aurich


23.Mai - Birke bricht in 5 m Höhe ab
Am Sonntagabend wurden wir gegen 22 Uhr zu einem Sturmschaden ins Haxtumerfeld alarmiert. Vor Ort war eine Birke in 5 m Höhe abgebrochen und diese drohte nun auf die Straße zu stürzen. Zur Unterstützung und um sicher in der Höhe zu arbeiten, wurde die Drehleiter der Feuerwehr Aurich nachgefordert. Nach rund zwei Stunden war das Hindernis so weit beseitigt, dass die Straße wieder frei gegeben werden konnte.

 
Text & Bilder: Heiko Lindemann

6.Mai - Feuer im Dachstuhl gemeldet
Am Donnerstag wurde der Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland ein Dachstuhlbrand in der Straße "Hoher Weg" in Kirchdorf gemeldet. Um 13:23 Uhr wurden gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung die Feuerwehren Haxtum und Aurich sowie der bei der Feuerwehr Middels stationierte Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Aurich und das DRK mit der Schnelleinsatzgruppe Sanität alarmiert.
Binnen weniger Minuten rückten die Einsatzkräfte zur besagten Einsatzstelle in Kirchdorf aus. Vor Ort wurde durch die Feuerwehr festgestellt, dass es sich nicht um einen Dachstuhlbrand des Wohnhauses handelte, sondern um ein Feuer im Dachbereich eines Dachfensters des angrenzenden Wintergartens.
Unverzüglich rüstete sich ein Trupp mit Atemschutz aus und wurde zur Brandbekämpfung eingesetzt.
Das Feuer hatte sich zwischenzeitlich vom Dachbereich des Wintergartens in den Ziegelbereich des Wohnhauses ausgebreitet. Durch die zügigen Löscharbeiten konnte ein weiteres Ausbreiten des Feuers verhindert werden. Mit der Wärmebildkamera wurde das Objekt auf weitere Glutnester kontrolliert. Das DRK stellte während des Einsatzes die sanitätsdienstliche Absicherung der Einsatzkräfte sicher.

Nach rund 40 Minuten konnte durch den Einsatzleiter "Feuer aus" gemeldet werden. Insgesamt waren die Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK mit elf Fahrzeugen vor Ort.
Um 14:20 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen.


Text: Sven Janssen   Bild: Udo Wessels


27.März - Brand im Schnellrestaurant
Ein Feuer in einem Schnellrestaurant sorgte am frühen Samstagabend für ein Großaufgebot von Hilfskräften an der Emder Straße.
Die Feuerwehr Aurich wurde zunächst mit dem Stichwprt "Feuer Betriebsgebäude" alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die gemeldete Lage rasch: eine Fritteuse stand beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte in Vollbrand. Das Schnellrestaurant war glücklicherweise bereits vollständig geräumt, sodass unmittelbar Maßnahmen zur Brandbekämpfung eingeleitet werden konnten. Zugleich wurden die Feuerwehren aus Walle und Haxtum nachalarmiert.
Unter Atemschutz wurden die Flammen zunächst mittels mehrer CO2-Feuerlöscher bekämpft. Da sich das Feuer bereits auf weitere Geräte sowie die Abluftöffnung ausgebreitet hatte, wurde auch Wasser  sowie weitere Trupps zur Brandbekämpfung eingesetzt. Bereits während der Löschmaßnahmen wurde ein Überdrucklüfter in Stellung gebracht, um das Schnellrestaurant rauchfrei zu machen. Zeitgleich wurde ein zweiter Löschangriff über die Gebäuderückseite durchgeführt. Zudem wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um die Außenseite des Gebäudekomplexes zu kontrollieren und eine weitere Brandausbreitung auszuschließen.
Im Anschluss an die brandbekämpfenden Maßnahmen wurde das Gebäude mittels Wärmebildkameras von innen und außen auf mögliche Glutnester abgesucht und durch den Energieversorger von Strom- und Gasanschluss getrennt.
Mitarbeiter eines angrenzendes Schnellrestaurants versorgten die Einsatzkräfte während der Löscharbeiten mit einer kleinen Mahlzeit, wofür die Feuerwehr Aurich noch einmal ausdrücklich ihren Dank aussprechen möchte.
Die letzten Kräfte der Feuerwehr konnten die Einsatzstelle nach etwas eineinhalb Stunden wieder verlassen. Neben der Ortsfeuerwehren Aurich, Walle sund Haxtum befanden sich die Polizei, die SEG des DRK Aurich, der Rettungsdienst und der Energieversorger im Einsatz. Die Emder Straße war für den Zeitraum der Löschmaßnahmen zum Teil voll gesperrt.
 


Text & Bild: Feuerwehr Aurich


1.März - Morscher Baum blockiert Straße
Am Montagmorgen wurden wir um 6:50 Uhr zu einer technischen Hilfeleistung in die Westerfelder Straße gerufen. Ein morscher Baum war auf die Straße gestürzt und blockierte nun diese. Mittels Motorsäge wurde das Hindernis kurzer Hand beseitigt. Somit konnte das Löschgruppenfahrzeug zügig wieder einrücken.


Text & Bild: Heiko Lindemann

12.Februar - Notfalltüröffnung für den Rettungsdienst
In der Nacht zu Freitag wurden wir zur Unterstützung des Rettungsdienstes nach Extum gerufen. Eine verschlossene Wohnungstür sollte geöffnet werden. Nach Ankunft unseres Löschgruppenfahrzeuges war der Rettungsdienst bereits in der Wohnung des Patienten. Somit wurde unsere Hilfe nicht mehr benötigt.
Text: Heiko Lindemann



9.Februar - Großbrand Discounter

Am frühen Morgen wurden wir gegen kurz nach 6 Uhr zur nachbarschaftlichen Löschhilfe nach Aurich in die Raiffeisenstraße alarmiert. Vor Ort brannte ein Lebensmitteldiscounter. Kurz nach Beginn der Löscharbeiten zündete das Gebäude komplett durch und es entstand ein Vollbrand. Unser Tanklöschfahrzeug versorgte die Drehleiter der Feuerwehr Aurich über mehrere Stunden mit Löschwasser. Aktiv in die Brandbekämpfung wurde auch unser Löschgruppenfahrzeug eingebunden. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig und langwierig bei eisigen Temperaturen. Ein Totalverlust des Gebäudes konnte leider nicht mehr verhindert werden. Im weiteren Einsatzvelauf wurde unser Tanklöschfahrzeug noch zu einem Folgeeinsatz in die Fockenbollwerkstraße gerufen, da alle Auricher Fahrzeuge gebunden waren. Dort hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Letzlich stellte sich hier ein Fehlalarm heraus. Nach über 6 Stunden konnten wir die Einsatzbereitschaft wieder herstellten und einrücken. Im Einsatz waren insgesamt ca. 12ß Einsatzkräfte von 7 Auricher Ortsfeuerwehren und Kräften aus Wiesmoor.

Text & Bild: Heiko Lindemann



21.Januar - Trampolin verursacht Feuerwehreinsatz
Die Polizei forderte um 7:30 Uhr die Unterstützung der Feuerwehr an. Die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland alarmierte daraufhin uns als zuständige Ortsfeuerwehr nach Kirchdorf in die Kirchdorfer Straße.
Aufgrund des starken Windes wurde ein Trampolin von diesem erwischt und aus dem Garten in einem Straßengraben sowie die angrenzende Kirchdorfer Straße katapultiert. Die Polizei sicherte die Gefahrenstelle bis zu unserem Eintreffen ab. Innerhalb weniger Minuten wurde die Gefahrenstelle beseitigt und der Straßenverkehr konnte wieder freigegeben werden. 
Text: Thomas Riekert

19.Januar - Feuerwehr verschafft Rettungsdienst Zugang zur Wohnung"

Am Dienstagabend wurden wir zu unserem ersten Einsatz im neuen Jahr gerufen. Eine Notfalltüröffnung ander Oldersumer Straße lautete das Alarmstichwort. Eine Person wurde mehrere Tage nicht mehr bei ihrer Wohnung angetroffen. Nachbarn machten sich daraufhin Sorgen und informierten Polizei und Rettungsdienst. Wir verschafften dem Rettungsdienst einen Zugang ins Gebäudeinnere, da die Person in der Wohnung vermutet wurde. Dieses bestätigte sich allerdings nicht. Der Einsatz für uns konnte nach einer knappen halben Stunde beendet werden.
Text: Heiko Lindemann